Beschwerden

Bei einem Unfall mit Schädel-Hirnverletzung werden Sie akut im Spital versorgt. Typische Beschwerden sind:

Mögliche Folgen, mit denen Betroffene auch lange nach der Verletzung noch zu kämpfen haben können sind unter anderem KopfschmerzenSchwindelSchlafstörungen, Erschöpfungszustände oder Gedächtnisprobleme.

Ursachen

Das leichte Schädel–Hirn-Trauma (Gehirnerschütterung) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt. Viele Kopfverletzungen wie etwa Schnitte oder Schädelprellungen stellen in der Regel keine Lebensgefahr dar. Besonders gefährlich können allerdings bei jeder Kopfverletzung unsichtbare Verletzungen im Schädelinneren sein, beispielsweise wenn das Gehirn anschwillt oder wenn eine Blutung im Kopf aufgetreten ist. Manche Blutungen entstehen auch erst später – bis zu 48 Stunden nach dem Unfall – auftreten können. Die Verletzung von Schädel und Gehirn wird als Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Arten und Schweregrade eines Schädel-Hirn-Traumas: SHT1 mit einer kurzen Bewusstlosigkeit bis zu maximal fünf Minuten und keinen Spätfolgen SHT2 mit Bewusstlosigkeit zwischen fünf und etwa 30 Minuten, Spätfolgen sind unwahrscheinlich SHT3 mit länger andauernder Bewusstlosigkeit, Spätfolgen (bleibende körperliche und geistige Behinderung) sind wahrscheinlich.

Behandlung/Verlauf

Nach einem Unfall mit Verdacht auf eine Schädel-Hirn-Verletzung werden Betroffene sofort in eine Klink gebracht. Bei größeren Blutungen ist oft eine Operation notwendig. Die Weiterbehandlung oder sonstige Behandlung hängt von der Art der Schäden ab. Bei schweren Hirnverletzungen sind bleibende Schäden wahrscheinlich. Diese können von leichten Wesensveränderungen, Gedächtnisstörungen, epileptischen Anfällen und schweren Ausfällen wie zum Beispiel einem Wachkoma reichen. Je nach Langzeitfolgen werden die Patienten in den jeweiligen Spezialsprechstunden betreut.